Schnuppere ins Gärtnerin-Sein hinein.

Zwei Wochen um 6h aufstehen und ab ins Arbeitsgewand. Treffpunkt um 7h im Lager, Besprechung und PickUp beladen, auf zur Baustelle. Sommerblumen ausgraben und Winterblumen einsetzen. Tulpenzwiebeln vergraben. Bäume aus- und woanders wieder eingraben. Mit der Scheibtruhe Erde herumfahren. Aufgeschüttete Erde planieren. Zeug herumschleppen. Hecken abholzen und wegtragen. Sträucher zurückschneiden und einen ganzen Tag lang Laub rechen. Mit Heckenschere, Laubsauger und Motorsense Lärm machen. Eine Felco immer griffbereit an der Hose hängen haben.

Kubikmeterweise Grünschnitt und Gartenabfälle abtransportieren. Manchmal wundere ich mich, dass vom Garten überhaupt noch was übrig ist.

Auf einer sonnigen Dachterrasse mit Blick über die innere Stadt Nespresso serviert bekommen und mit dem sehr netten alten Herrn über seine Kunstsammlung sprechen.

Mal 20, mal 1o, mal 5, meist kein Trinkgeld.

Und immer hinterher aufkehren und den Arbeitsort sauberer als vorgefunden hinterlassen.

Termindruck? Anscheinend kann dieser Job recht stressig sein, wenn die Terminplanung zu ambitioniert ist – drücken wir es mal so aus.

Beim Dunkelwerden heimkommen, mit Erde nicht nur unter den Fingernägeln und dem einen oder anderen Beutestück (einem bis dato ungeliebten Rosmarin, abgeschnittenen Sommerblumen, die sonst am Kompost landen, der einen oder anderen Knolle…).

Schön. Das Schönste: Den ganzen Tag draußen gewesen sein.

Müde, aber gut müde.

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