John Lanchester sJohn Lanchester _ The Debt to Pleasurechickt uns auf eine Reise durch Frankreich mit einem exzentrischen, selbstgefälligen Monster von Mann, der vorgibt, uns ein Buch lang mit ausgewählten Rezepten und allerlei Anekdoten unterhalten zu wollen. Aber. Nach und nach kommt ans Licht, was Monsieur Tarquin Winot eigentlich vorhat. Er lässt zunehmend die Fassade Fassade sein und konzentriert sich beim Erzählen auf seine eigentlichen Absichten. Die Leserin schwankt zwischen Abscheu vor der Person, Lachen über deren unverblümte Manieriertheit und Chauvinismus, und Spannung, was sie im Schilde führt. Kein leichtes Englisch, aber ein absolutes Leseereignis. Die eigentliche Handlung spielt sich in den beiläufig hingestreuten kleinen Sätzen ab. Mehr mag ich nicht verraten.

John Lanchester: The Debt to Pleasure. London: Picador Classic, 2015.

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